Internetprotokolle
Internetprotokolle sind die Grundlage, ohne die es nicht möglich wäre, das Internet zu nutzen, auch wenn dafür noch viele andere Faktoren nötig sind. Dieses Protokoll, auch schlicht mit IP abgekürzt und im Volksmund so gebräuchlich, ist eines von etwa 500 Netzwerkprotokollen, die zur Internetprotokoll-Familie zählen und bildet somit ein Basisstrang für die gesamte, vernetzte Kommunikation im Internet. Das Internetprotokoll realisiert die Vermittlung des TCP/IP Modells (Transmission Control Protocol / Internet Protocol). Dieses Modell wiederum beschreibt sowohl den Aufbau, als auch das Zusammenwirken der Netzwerkprotokolle aus der Internetprotokoll-Familie und gliedert diese anschließend in aufeinander aufbauende Schichten. Die IP bildet dabei die erste unabhängige Schicht in den Übertragungsmedien. Im übrigen kann man sich im Internet auch die Sehenswürdigkeiten Spanien anschauen, wenn man keine Zeit hat selbst dort hin zu fliegen oder fahren.
Internetprotokolle und IP-Adressen
Durch Internetprotokolle, mit einer Internetprotokoll-Adresse – kurz IP-Adresse – und einer Subnetzmaske können alle Computer in einem Netzwerk in so genannte logische Einheiten gruppiert werden. Eine Subnetzmaske ist dabei eine Bitmaske - eine mehrstellige Binärzahl, die es ermöglicht Informationen aus anderen solcher Zahlen zu lesen oder in ihnen zu speichern. Diese Bitmaske gibt an, wie viele IP-Adressen in dem Rechnernetz umfasst werden. Besonders gut zu sehen ist dies an online Spielen wie beispielsweise Ramacity - sie speichern den Highscore von jedem Spieler. Damit ist es schließlich möglich, Computer in kleinen und großen Netzwerken so zu adressieren, dass sie Verbindungen miteinander aufbauen können. Heute sind weltweit nur noch fast ausschließlich die Internetprotokolle der Version IPv4 im Einsatz und Standard. Hierbei steht IPv4 für die vierte Version. Diese Version nutzt so genannte 32bit-Adressen für die Verarbeitung, wodurch es möglich ist, insgesamt 4.294.967.296 (etwas weniger als 4,3 Milliarden) eindeutige IP-Adressen zu erzeugen. Da Adressen in der Regel dezimal in vier Blöcken mit drei Ziffern wiedergegeben werden, sehen diese wie im Beispiel aus: 201.142.103.108. Jeder dieser vier Blöcke ist eine Zusammenfassung von 8 Bit, wodurch jeder davon einen Wertbereich von 0-255 besitzt. Diese IP-Adressen können durch das DNS-System (Domain Name System) in der ganzen Welt in Namen und wieder zurück in Zahlenkombinationen verwandelt werden. So ist zum Beispiel die IP-Adresse der Suchmaschine Google: 74.125.39.99. Gibt man diese in die Adresszeile des Browsers ein, gelangt man automatisch auf die Startseite von Google. So hat jede Webseite, die sich z.B. mit Online Spiele beschäftigt, eine eigen IP-Adresse
Internetprotokolle stoßen schon jetzt auf Adressknappheit
Da es mittlerweile zu immer mehr Adressknappheiten, besonders im asiatischen Raum kommt, auf die die zunehmende Zahl der Internetprotokolle stößt, wurde die IPv4 zur IPv6 weiter entwickelt. Diese Weiterentwicklung arbeitet nicht mehr mit 32, sondern mit 128-Bit-Adressen, die vor allem auch Spieleentwicklern von kleinen Internetspielen wie Skyrama zugute kommt. So ist es nun möglich, mehr als 340 Sextillionen eindeutiger Adressen zu erhalten. Als Zahl ausgeschrieben bedeutet dies: 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456. Derzeit ist das IPv6 noch kein Standard und die meisten Rechner sind auch noch nicht in der Lage dieses zu verarbeiten, aber gerade in Asien arbeitet man vermehrt an der Entwicklung entsprechender Technologien, die in nächster Zukunft das neue Internetprotokoll standardmäßig ermöglichen soll.